Konzertbericht Welzheim

13.11.2004

Was lange währt wird endlich gut...

So, oder so ähnlich könnte man diesen Gig beschreiben. Aber erst einmal der Reihe nach...

Dem Gig ging wieder einmal das übliche "wann und wo sollen wir uns denn treffen..." voraus. Wir konnten uns also wieder einmal nicht so recht auf einen gemeinsamen Termin einigen.  War aber halb so schlimm, denn letztendlich war die Organisation gar nicht so schlecht. Es war nur nicht jeder eingeweiht ;-)  egal.

Am Nachmittag wurde mir dann noch mitgeteilt, dass Tommy, Marc und ich glaube Waldi bereits damit beschäftigt waren einige Promo-CDs zu brennen und mit Labels und Inlays zu versehen um sie dann beim Gig zu verschenken. Unsere Verstärker und den ganzen anderen Mist haben sie dann auch schon eingeladen, so dass ich nur noch Kloster und Dan einpacken musste. So lasse ich mir das gefallen.

Nach einer mehr oder weniger abenteuerlichen Reise nach Welzheim sind wir dann sogar pünktlich (ca. 18:00 Uhr) im JuZe angekommen. Wir schon, nur von den anderen Bands, geschweige denn von der Anlage fehlte noch jede Spur. Auf der Bühne war schon ein Schlagzeug aufgebaut, welches gewissenhaft von einem JuZe-Menschen gestimmt wurde.... Ich glaube, das war das erste Mal, dass wir mit einem gestimten Schlagzeug gespielt haben... fein.

Während einer recht angenehmen "Becks-Probe" kam dann die Anlage. Stück für Stück wurde sie in das JuZe hereingetragen und stand dann erst mal eine weile herum, denn niemand wollte die Anlage aufbauen.

Nach einer spontanen "Nahrungsaufnahme" in der "Innenstadt" von Welzheim sah die Sache schon anders aus. Die Gesangsanlage und auch etwas Licht wurde nun von einigen fleisigen Leuten aufgebaut und verkabelt.
Die Verstärker und Boxen standen ebenfalls größtenteils auf der Bühne. Auch einige Mitglieder der beiden anderen Bands konnte man schon herumrennen sehen.

Dann konte es endlich losgehen.

Den Anfang machte die Band Kleinvieh. Nach anfänglichen Soundproblemem (das Mischpult stand auf der Bühne... na ja...) ging es ordentlich zur Sache. Benny (Gitarre & Gesang), Bea (ebenfalls Gitarre & Gesang), Flo (Bass) und Martin (Schlagzeug) heitzten erst einmal richtig ein: "Lärm mit Rhythmus (meistens jedenfalls) und Texten, zu denen wir stehen. Und damit sind wir voll zufrieden." So zumindest kann man es auf der Homepage der Band nachlesen. Dem Publikum hat's gefallen. Ich meine, ich hätte auch vereinzelt einige Covers erkannt, darunter  A.C.A.B (All Cops Are Bastards) von Slime.

Im Backstage-Bereich wurde unterdessen verhandelt, welche Band als nächstes dran sein sollte, da auch dies nicht im Vorfeld abgeklärt war.
Nach einigem Hin- und Her wurde die Bühne anschließend von Area52 bevölkert. Ska vom feinsten war angesagt, was wiederum vom Publikum mit Wohlwollen aufgenommen wurde und in einer fast 75 minütigen Pogo-Party endete.

Nach 5 1/2 stündigen Warten waren dann endlich die eRnieS an der Reihe. Auch hier konnte man guten Gewissens von einer "Bevölkerung" der Bühne reden, denn durch das lange Warten standen da nicht nur Steff (Schlagzeug), Tommy (Bass), Marc (Gitarre), Waldi (Gitarre), Dan (Trompete & Gesang) und Kloster (Gesang) auf der Bühne. Fast jeder hatte sich mittlerweile kleine Affen angetrunken, die sich ebenfalls auf der Bühne tummelten. Was das Publikum dann erwartete, war ein wahres Feuerwerk in Sachen Punkrock! Knallende Drums, grollender Bass und sägende Gitarren, gemischt mit Trompete und Kloster's engelsgleichem Gesang. Ein Song schneller als der andere. Zum Glück war da auch noch der eine oder andere etwas langsamere Song zu hören. So konnte auch das Publikum immer wieder etwas Kraft für die nächste Pogo-Runde sammeln. Einige Jungs und Mädels im Publikum durften sich das Ganze sogar von oben ansehen. Bevor sie wussten wie ihnen geschah, wurden sie vom restlichen Publikum in die Höhe gehoben und keuz und quer vor der Bühne hin- und her getragen.

Nach einigen Zugaben, für die auch noch Alex auf die Bühne kam, neigte sich auch dieser Abend dem Ende. Der Backstage-Bereich füllte sich wieder und wir halfen den Leuten vom JuZe noch dabei die Bierkisten zu entleeren....

....und was dann geschah würde auch hier wieder einmal den Rahmen sprengen.......

 

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